Arbeitsgemeinschaft Wissenschaft

Bildquellenangabe: www.JenaFoto24.de  / pixelio.de

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Die ARGEOS e.V. ist die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft der Geodäsie-Studenten und Studenten. Im November 2012 fand ein Treffen der ARGEOS zum 80. Mal auf dem Gelände der Hamburger HafenCity Universität statt. Gleichzeitig erfolgte hier die 32. KonVerS statt, die Konferenz der Vermessungswesen Studierenden. Bei einer gemeinsamen Versammlung wurden die beiden Vereine aufgelöst und zu einer neuen gemeinsamen Vereinigung zusammengefasst, die alle Geodäsie-Studenten und Studentinnen im deutschsprachigen Raum vertreten soll. Der Name dieser neuen Fachgesellschaft setzt sich aus beiden vorher existierenden Namen zusammen. KonGeos versteht sich als Vertretung der Geodäsiestudierenden in der Konferenz der Geodäsie.

Seit 2006 liefen die Vorbereitungen für die Intensivierung der Zusammenarbeit in Form eines Zusammenschlusses beider wissenschaftlichen Fachgesellschaften. Veranstaltungen fanden bisher getrennt nach Universitäten und Fachhochschulen statt. Der teilnehmende Kreis von Studierenden des naturwissenschaftlichen Faches der Geodäsie konnte aus 20 Hochschulen rekrutiert werden. Darunter befand sich auch ein kleiner Kreis ehemaliger Absolventen. Die erforderliche Stimmenmehrheit konnte bei einer konstituierenden Versammlung mit einer Dreiviertelmehrheit durchgesetzt werden.

Nach dem Zusammenlegung blieb jedoch der bereits bestehende „Förderverein der Arbeitsgemeinschaft der Geodäsiestudierenden im deutschsprachigem Raum e.V.“ erhalten und steht auch dem neuen Verein in allen Fragen zur Förderung der Geodäsiestudierenden zur Verfügung im Gegensatz zum weiterlesen »

Innovationsfaktor durch Kooperationen

„Innovation durch Kooperation“, das ist das Motto der Positionspapiere der Forschungskooperationsverbände. Die Maßnahmen dienen der effektiveren Förderung und Verwendung ungenutzten Potenzials in der Forschung zwischen wissenschaftlichen Institutionen und Wirtschaftsunternehmen.

Das Gremium1 der Gemeinschaftsaktion besteht aus:

  • dem Bundesverband der Deutschen Industrie
  • der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
  • der Deutsche Forschungsgemeinschaft
  • der Fraunhofer-Gesellschaft
  • der Helmholtz-Gemeinschaft
  • der Hochschulrektorenkonferenz
  • der Leibniz-Gemeinschaft
  • der Max-Planck-Gesellschaft
  • dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
  • dem Wissenschaftsrat

Zahlreiche Unternehmen, Unternehmensverbände, Stiftungen und Privatpersonen haben sich hierbei zusammengeschlossen, um Wissenschaft, Forschung und Bildung voranzubringen. Diese Forschungskooperationen ist die wesentliche Voraussetzung zur Sicherung und Steigerung der Innovationsleistung. In der zunehmend wissenschaftsbasierten deutschen Volkswirtschaft bildet sie die Basis zur Wettbewerbsfähigkeit.

 

Keine Kooperation auf Zeit

Zwar spielen „klassische“ Formen der Zusammenarbeit (zeitlich befristete Beraterverträge und Forschungsaufträge für einzelne Hochschullehrer oder Institute) für beide Seiten eine wichtige Rolle. Jedoch zeigt die Erfahrung: Den Beteiligten mangelt es häufig an Verständnis für die Arbeitsweise und Kultur des jeweils anderen, wenn Unternehmen und Hochschulen nur vorübergehend und nur auf der Ebene weniger Personen oder Abteilungen zusammenarbeiten. Das unterstreichen zahlreiche der im Rahmen der Studie Befragten.² Eine längerfristige Zusammenarbeit zwischen den Institutionen und den Unternehmen soll so nicht nur Ausgangspunkt für Veränderungsprozesse im Innovationssystem sein, sondern sie bringt unterm Strich einen schnelleren und stabileren Erfolg als im Fall punktueller Kooperationen.

 

Gesamtwirtschaftlicher Nutzen

Wirtschaftlich rechnet sich eine Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsunternehmen, Hochschulen, wissenschaftlichen Institutionen und Forschungseinrichtungen ebenfalls, da potenzielle Patente nicht verloren gehen. Bei der zwingenden Geheimhaltung patentrelevanter Informationen bis zur Anmeldung des Patents liegt hier die Problematik. Den die Erfindungen vor der Patentanmeldung zu erproben ist somit nicht statthaft. Daher plädieren die Wissenschaftsorganisationen mit Nachdruck für die Einführung einer Neuheitsschonfrist ins deutsche und europäische Patentrecht. Die Neuheitsschonfrist (in etwa sechs Monate) soll eine Patentanmeldung möglich machen, auch nachdem eine Publikation herausgegeben wurde. weiterlesen »